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nem Jeden mit gleicher Münze.— Uebrigens hat ſich während meiner Entfernung von hier wenig verändert. Die Münter behauptet in Hinſicht des Geiſtes noch immer den erſten Rang in der Ge⸗ ſellſchaft. Sie hat die Kunſt ausgelernt, ihre Um⸗ gebungen zu blenden, und ihrem Verſtand den Purpurmantel der Herrſchaft umzulegen. Alles nimmt ihre Meinung für die gültige an, weil ſte mit allem Glanz der Beredtſamkeit ausgeſprochen wird, und verbindet ſich mit ihr, um von ihrem Triumph zu proſitiren. Eine gewiſſe Comteſſe Dy⸗ melli, ein zartes Pflänzchen, beſtimmt in der He⸗ misphäre des Hoflebens zu blühen, iſt dem Ein⸗ fluß dieſer belebenden Sonne übergeben. Sie hat eine recht artige Geſichtsbildung, und könnte mit ber Zeit Epoche machen, wenn ihr Geiſt dem Ans⸗ denc ihrer Züge entſpräche;— etwas Empfindſam⸗ keit, die Folge ländlicher Erziehung, hängt ihr noch an, und macht ihre Unterhaltung einſeitig und lang⸗ weilig. Sie hat ſonſt ein wohlklingendes Organ, und ſoll nicht ohne Talente ſein. Die Münter ſcheint viel von ihr zu erwarten, und protegirt die Kleine auf alle mögliche Art. Es thut mir leid, daß ich nicht öfter, dem Wunſch der Baronin zufolge, ihrem Cirkel beiwohnen kann! Ich bin allmählig von dem Strudel der Geſellſchaft fort⸗ geriſſen, und mit mehreren Familien liirt worden,


