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vereinigt erblicke, weil ich dann imwer an den Himmel denken muß. Sie ſind alle ſo glatt, ſo höflich, und blicken dennoch ſo vornehm auf mich herab, daß ich mich oft über meine Würdigkeit er⸗ hoben, bald tief unter dieſelbe gedemüthiget ſehe. Die Barvneß allein vermag mein Gemüth freund⸗ lich aufzuſchließen, denn ſie meint es wahrhaft gut mit mir, und denkt mich ſtets zu belehren und zu erfreuen. Sie ergötzt ſich an den Aeußerungen meines Erſtaunens und meines Entzückens, und unterläßt nichts, wovon ſie ſich heilſamen Einfluß auf meine Bildung verſpricht.
Künftige Woche ſoll ich der Fürſtin vorgeſtellt werden. Es iſt, da der Geburtstag derſelben trifft, große Cvur, und ich ſoll, wie die Münter wünſcht,
einen ſelbſtverfertigten Glückwunſch überreichen. Es
muß eine treffliche Dame ſein, dieſe Fürſtin! Man hat mir ſo viel von ihrem ſtillen liebevollen Wirken, von ihrer Holdſeligkeit, ihrer Güte erzählt, daß mein Herz ſich nach ihr, wie ein Kind nach der Mutter, ſehnt. Ich kann die Stunde kaum er⸗ warten, wo ich mein Knie huldigend vor ihr beu⸗ gen darf. Die Tugenden der Milde ſind überall herrliche Erſcheinungen, wo man ſie findet, auf dem Thron aber haben ſie eine noch ſiegendere Ge⸗ walt; ſie verklären dann das diamantene Diadem zum Sternenkranz und verſchmelzen die Grenze


