Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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leben. Er kennt ſelbſt den Werth freier Entſchlie⸗ ßungen, und ſcheint den Charakter der Comteſſe nicht ungern auf eine Probe geſtellt zu ſehen, aus der ſeine Eigenthümlichkeit, wie er ſagt, klarer und deutlicher hervorgehen muß. Uebrigens iſt er der Erſte, der ihr in die Reſidenz nachfolgen wird. Ich kenne ihn, und die Heftigkeit, mit der er Al⸗ les ergreift, wo ſeine Reigung in's Spiel kommt. Ich werde Dich dann bitten, mir zuweilen einige Nachricht von ſeinem Treiben zu geben. Er iſt gegen mich in Hinſicht ſeines Herzens nicht ſo auf⸗ richtig als ich wünſchte. Seine Worte widerſpre⸗ chen ſogar nicht ſelten ſeinen Handlungen, und ſcheinen darauf auszugehen, mich wegen ſeiner Ab⸗ ſichten im Ungewiſſen zu laſſen. Ich werde ſein Geheimniß nie berühren, und wie er die Zeit er⸗ warten, wo ſich alles klarer entſcheiden muß.