Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Ich baue, ich zimmere, ich pflanze, ich werfe Felſen aus dem Wege, um ſie an anderen Orten wieder aufzurichten, v, ich bin ein raſender Arbei⸗ ter! Und für wen verſchönere ich das Schloß und die Gegend? Etwa für mich? Gottlob, daß ich endlich aufgehört habe, mir die erſte Perſon zu ſein! Es liegt etwas Verächtliches, Unausſtehliches in jedem Alleinbeſitz! Theilen muß man, um doppelt zu genießen, theilen, oder vielmehr alles hingeben, und ſich ſelbſt obendrein, wenn man reich werden will. Verſtehſt Du mich, oder iſt Dir dieſe Sprache noch dunkel und neu? ich ſelbſt bin noch ein ziemlicher Reuling darin, ich ſelbſt drücke mich noch ſchwer und unverſtändlich darin aus, aber gönne mir nur Zeit, ich glaube mein Haupttalent iſt im Erwachen, und dies ſind ſeine erſten Lebensfunken!

Du kennſt mich, ich breche mir in Allem mei⸗ ne eigene Bahn. Als mich der alte Maler Mon⸗ denlang hinhalten wollte, mit ſeiner trockenen, fa⸗ den Methode, und mir einen Rumpf nach dem an⸗ dern, und abgeriſſene Glieder, und verzeichnete Köpfe vhne Ende vorlegte, warf ich, aus mei⸗ nem geduldigen Schlummer erwachend, das Zeichnen⸗ geraͤth in alle vier Winde, und ſtürzte ſein lang⸗ weiliges Syſtem wüthend zuſammen. Rach Dres⸗ den ging ich, in die Gemälde⸗Gallerie, ſtellte mich