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Herz zurück, ich verſtumme, wenn das innere Le⸗ ben ſich zu geſtalten beginnt. Iſt der Rauſch des Entzückens vorüber, dann entfaltet ſich erſt in dem Schvoß tiefer Ruhe die Blüthe zur Frucht, indem ich mir deſſen klar bewußt werde, was ich vorher dunkel empfand. Aber dieſer Uebergang vvm Ah⸗ nen zum Schauen, vom Fühlen zum Denken, iſt ſo ſüß, ſo beſeligend, daß dieſe Verlängerung des inneren Glück's gewiß für den Glanz ſichtlicher Begeiſterung entſchädigt.
Es iſt ſehr unterhaltend um Menſchen zu ſein, die das Talent eines lebendigen Darſtellungsver⸗ mögens mit der vertrauenden Offenheit eines bie⸗ deren Charakters vereinen. Wir lernen ihre Ver⸗ gangenheit, wie ihre gegenwärtige Exiſtenz durch⸗ ſchauen, und thun, da ſie ſich gewöhnlich von ih⸗ ren Eindrücken und Empfindungen hinreißen laſſen, tiefe Blicke in ihr Herz. Aber noch mehr zieht uns das heilig bewahrte Geheimniß des Gefühls eines ernſten Charakters an. Das tiefe Schwei⸗ gen, das es umfängt, gibt unſerer Einbildungskraft Raum, die ſtille Knospe nach unſerem Gefallen zu entwickeln. Das Ausgeſprochene erfreut uns nicht holb ſo, als das allmählig Errathene, und die Ge⸗


