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er ſie einmal erwähnt, in demſelben Tone, den ich an ihm gewohnt bin, ohne einen tiefen Eindruck zu verrathen, oder irgend einem anderen Verdien⸗ ſte Gerechtigkeit wiederfahren zu laſſen, als ihrem guten Herzen und ihrer blühenden Jugend. Iſt das vielleicht Selbſtbetrug? Man kann, ſollte ich meinen, bei eigener Geiſtesbildung nicht blind ſein gegen ſo hohen Seelenzauber! Oder iſt auch dieſes Auffaſſen, dies geiſtige Erkennen nur indivi⸗ duell? gehört nicht eine eigene Organiſation des Ohres dazu, um die zarten Verhältniſſe der Töne zu einander, um die wunderbare Sprache der Mu⸗ ſik ganz zu faſſen und zu verſtehen? und gilt dies nicht auch bei der Beſchaffenheit der Seele? Ver⸗ langt nicht der Genius in der Menſchenbruſt einen ähnlichen, der ſeinem geiſtigen Fluge folgen kann, um ſeine Kräfte richtig gewürdigt zu ſehen? O, keiner wird Angela's Herz ſo verſtehen, als der, unter deſſen Augen es ſeinen Reichthum entfaltete! Walter, nenne es Eitelkeit, Stolz oder thörichte Einbildung! keiner wird es ſo zu lenken, aber auch keiner es ſo zu ſchätzen vermögen, als der, der e uneigennützig für einen Glücklichern erzog.
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Angelg M. 9


