Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Sie werden in kurzer Zeit die würdigſten Früchte Ihrer Mildthätigkeit einerndten.“

Wie ein lichter Strahl ſank dieſe Vorſtellung in meine Seele.„„Ja, Sie haben Recht!““ vief ich begeiſtert:„Das iſt viel ſchöner als Alles, was ich bisher dachte und that! Laſſen Sie mich dieſen Plan näher beſchauen, und ſorgen Sie mit mir für ſein Gedeihen.““— Rorden ſetzte mir nun⸗ mehr ſeine Meinungen und Anſichten auseinander, und lehrte mich die nützlichen Folgen dieſes Unter⸗ nehmens immer klarer und freier überſchauen.— Ich beſchloß, meinen Vater für unſern Plan zu gewinnen, und habe nun ſchon das Vergnügen ſei⸗ ner Einwilligung, und was noch mehr iſt, ſeiner thätigen Unterſtützung gewiß zu ſein. Rordens Be⸗ urtheilung wurde es überlaſſen, diejenigen Perſonen zu wählen, die auf das Betragen der Jugend ein wachſames Auge haben, und über ihren Werth oder Unwerth entſcheiden ſollen. Die Würdigſte der jungen Bäuerinnen erhält an dem zur Wahl be⸗ ſtimmten Tage eine Prämie, wymit ihr ein beden⸗ tendes Geſchenk an Gelde anheimfällt; der fleißig⸗ ſte Schüler aber aus einer jeden Klaſſe wird an demſelben Tage neu bekleidet, und durch irgend ein Ehrenzeichen vor den Andern ausgezeichnet. Die

Bekanntmachung dieſes jährlichen Feſtes und der damit verbundenen Forderung iſt bereits geſchehen. 3*