Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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darum weniger in die Sphäre der Geſellſchaft vaſ⸗ ſen wird. Rur Bildung geben Sie ihren Kräften, damit ſie ſich nicht in zweckloſem Hinbrüten ver⸗ zehren. Leſen Sie mit ihr unſere Dichter, oder, wenn Sie nicht ſelbſt Geſchmack daran finden, übertragen Sie dies Geſchäft Ihrem geiſtreichen Freunde, dem Superintendenten Rorden, der nach dem, was ich von ihm gehört, ganz geeignet iſt, dem Aufſtreben eines jugendlichen Geiſtes behülflich zu ſein! Sie werden ſehen, welch' ein ſchöner ſegensreicher Frühling aus dieſem Gemüthe hervor⸗ gehen wird, wenn Sie den Gärtner fanden, der dieſen reichen Boden zu benutzen verſteht.

Von ſeinem belohnenden Anblick ergötzt, wer⸗ den Sie dann von ſelbſt Ihren früheren Wunſch belächeln, dieſer zarten Pflanze einen Zweig einer ihr ſo gänzlich fremdartigen Ratur, als Fräulein ovn Domikowsky ihr ſtets ſein muß, einzuimpfen, welches, verzeihen Sie, Herr Graf! wohl der undankbarſte Einfall war, den Sie haben konnten! Ich kenne ſehr wohl Ihre Vorliebe für die reizen⸗ de Polin, und bin weit entfernt, ihre vielen und ſeltenen Vorzüge zu beſtreiten, die ſie aller⸗ dings zu einer der angenehmſten Geſellſchafterinnen machen, die man ſich denken kann. Witz, Anmuth, Geiſt, und vor Allem jener liebenswürdige Froh⸗ ſinn, müſſen viel in einer Zeit gelten, wo der