Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Dreiundvierzigſter Brief.

Graf Domelli an die Baroneſſe Münter.

Breiſach, im October 18**.

Sie wiſſen, gnädige Frau, daß man an Ihrem Umgang gewöhnt, ſchwer dem Vergnügen entſagen kann, ſich mit Ihnen in geiſtiger Berührung zu wiſſen, daher hoffe ich auf Ihre Verzeihung, wenn der alte Hausfreund gewohntermaßen bei Ihnen einſpricht, um Ihre Meinung über eine Sache zu erfahren, die mir immer bedenklicher wird. Es betrifft dies meine Tochter Angela. Ihre Erzie⸗ hung in G. iſt beendet; ich habe Urſache, mit ih⸗ ren Kenntniſſen, mit ihrer ſittlichen Bildung zu⸗ frieden zu ſein, und dennoch iſt etwas in ihr, was mir Sorge macht, und dem ich gern entgegenſtreben möchte. Es iſt dieſes ein unbeſiegbarer Hang zur Stille und ſinniger Betrachtung. Die Zerſtreuun⸗ gen der Reiſe, die, wie ich hoffte, ihr Gemüth nach außen hinlenken ſollten, haben das Entgegen⸗