Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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zu Leide thun. Aber wenn es Pelo Rouan nicht iſt?

Anſtatt der Antwort auf dieſe ſchwierige Frage zu ſuchen, ſtellte Ind ſich in Poſitur. In dem nämlichen Augenblicke wurde die Thür ge⸗ öffnet, und die vier Diener Vaunoy's traten ein.

Oögleich Ind Leker um zwanzig Jahre älter geworden war, hatte er doch das kräftige und martialiſche Anſehen behalten, welches früher Manchem Reſpect eingeflößt hatte. In der Stel⸗ lung, welche er vor dem Bette des Kapitains angenommen, wurde ſeine ganze hohe Geſtalt ſichtbar, und ließ die athletiſchen Formen ſeines Körpers erkennen. In ſeinen Zügen herrſchte die tiefe Ruhe, die, wenn ein Mann der Gefahr gegenüber ſteht, einen unerſchülterlichen Entſchluß verräth. Sein Blick war ſtarr, faſt gefühllos, und jede ſeiner Muskeln befand ſich in vollkom⸗ mener Unbeweglichkeit.

Als er nur Juds Namen hörte, glaubte Lapierre ein gefährliches Verhältniß zu erra⸗ then. Die Anweſenheit des ehemaligen Stall⸗ meiſters Tremls bei dem Kapitain machte das gegen den Letzteren geſprochene Todesurtheil wo möglich noch unwiderruflicher, denn dieſe Ver⸗ bindung ſchien vvm Schickſal herbeigeführt zu ſein, und gab den Gründen, weshalb Vaunoy den Kapitain fürchtete, nene Kraft.

Das Erſte, was Lapierre thun wollte, war,