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Rennes ſein, denn das Geräuſch kam von der entgegengeſetzten Seite, und näherte ſich mit ra⸗ ſccheren Schritten, als eine, der Disciplin unter⸗ 3 worfene Schaar gewöhnlich zu machen pflegt.
Das Errathen war Juds ſtarke Seite nicht, und er war noch mit Nachdenken beſchäftigt, als das Rauſchen der Baumzweige ihm die Annähe⸗ rung dieſer geheimnißvollen Armee verkündigte. Er hatte nur noch Zeit, ſeitwärts in das Gebüſch zu ſpringen. In dem nämlichen Augenblicke erreichte eine 8 dichtgedrängte Menſchenmenge, welche ohne Ord⸗ nung, aber mit leiſen Schritten marſchirte, den Weg, den Jud verlaſſen hatte. In dem zweifel⸗ haften Lichte, welches noch herrſchte, verſuchte es Jud, zu zählen, aber er kam damit nicht veit. ih ſſe kamen in zahlreichen und
mnaufhörl ch erneuernden Maſſen aus dem Walde. Es war ein ſeltſames und faſt Angſt einflö⸗
ßendes Schauſpiel, denn keiner dieſer Männer zeigte ſein Geſicht den letzten Strahlen der Abend⸗ dämmerung. Alle Geſichter waren mit einer dunklen Hülle bedeckt; Alle, mit Ausnahme eines einzigen, bei welchem dieſe Hülle ſchneeweiß war, und durch ein Paar Oeffnungen zwei runde, leuchtende Augen, wie die Angen eines Leopards „hindurch ſehen ließ. Der Wald von Rennes. III. 2
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