Weg zu Fuß; ſein Pferd hatte er einem Solda— ten gegeben.
Der ehrliche Stallmeiſter fühlte, daß ihn ſein Muth zugleich mit ſeiner Hoffnung verließ. Warum ſollte er noch ſuchen, da er gewiß wuß⸗ te, das Geſuchte nicht zu finden. Jud mußte das Andenken an ſeinen theuren Herrn zu Hülfe rufen, damit ſein ſchwankender Wille einige Ener⸗ gie erhielt. Hätte er einer Gefahr entgegengehen ſollen, ſo würde er ſtark geweſen ſein; hätte man nur ſein Leben von ihm gefordert, ſo wäre er mit Freuden geſtorben. Aber nichts, weder eine Gefahr, noch der Tod trat ihm entgen. Warum ſollte er etwas beginnen, wovon Treml keinen Nutzen hatte?
Nachdem Ind einige Zeit ohne ein eigentli⸗ ches Ziel fortgegangen war, ſchlug er den Weg nach Pelo Rouan's Hütte ein.
„Wir können von Treml ſprechen,“ ſagte er ſeufzend zu ſich ſelbſt;„vielleicht hat er ſeit ge⸗ ſtern etwas erfahren.“
Er war kaum zwanzig Schritte in dieſer neuen Richtung fortgegangen, als ein dumpfes, zwar noch entferntes aber ſeinem alten Soldatenohre wohlbekanntes Geräuſch ſich hören ließ.
Man hörte dentlich, daß dieſes Geräuſch von den Tritten einer großen Menge Menſchen her⸗ rührte, welche auf dem weichen Mooſe des Wal⸗ des gingen. Es konnte nicht das Militair aus


