Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Führt mich zu Euren Oberen, ſagte er in gebieteriſchem Tone.

Jetzt, ſagte der kleine Yaumi vor ſich hin, indem er ſeine breiten Achſeln zuckte,werden ſie ihn wohl entſchlüpfen laſſen. Ich wollte einen Thaler darum geben, wenn der Meiſter hier wäre!

Simon Lion band ein Tuch, welches ihm als Gürtel diente, um Vaunoy's Augen, dann zogen ihn die vier Wölfe zu dem weſtlichen Ab⸗ hange der Schlucht hin, auf deren Gipfel die Ruinen der beiden Windmühlen ſtanden.

Vaunoy fühlte bald, daß eine kalte, feuchte Luft ſeine Wange berührte, und zu gleicher Zeit verwandelte ſich der ſchwache Lichtſchimmer, wel⸗ cher durch die Binde vor ſeinen Augen hindurch gedrungen war, in völlige Finſterniß. Bald ſtieg er die Stufen einer faſt ſenkrechten Treppe hinab, bald wurde er von den Armen ſeiner Führer emporgehoben und vorſichtig einige Se⸗ kunden lang getragen, ehe er wieder niedergeſetzt wurde.

Dies dauerte ohngefähr zehn Minnten. Nach dieſer Zeit vernahm Vaunoy das Geräuſch ver wirrter Stimmen, und ein ſtarker Geruch von

Tabak und Branntwein fiel ihm auf die Bruſt.

Man riß ihm die Binde von den Augen.

Er befand ſich bei den Wölfen und zwar in ihrem Refectorium, wo ſie eben ihre Mahlzeit beendigt hatten.*