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Rache der Wölfe auszuſetzen, da er ihr eifrigſter und unerbittlichſter Verfolger geweſen war.
Wenn ein ſolcher Grund vorhanden war, dann blieb für einen wirklich entſchloſſenen Mann nichts übrig, als einen Plan zu entwerfen und den Kampf mit Aufbietung ſeiner ganzen Kalt⸗ blütigkeit zu beginnen. Dem Beſitzer von la Tremlays fehlten aber alle dieſe Bedingungen. Während er durch den Wald ritt, hatten ihn zu gleicher Zeit die übertriebenſte Angſt und die thörichtſte Hoffnung beſtürmt. Jetzt wo er han⸗ deln oder ſterben ſollte, war er, von der Angſt überwältigt, beſinnungs- und regungslos und ſchon im Voraus faſt todt, wie die Unglücklichen, die von einem hohen Thurme herabgeſtürzt wer⸗ den, und, wie man behauptet, ſchon den Geiſt aufgeben, ehe ſie auf die Erde kommen.
Simon Lion faßte ihn um den Leib und Livaudré macht eine Schlinge an das Ende des Strickes. Vaunoy rührte ſich nicht; er ließ ſich den Strick um den Hals legen, ohne den gering⸗ ſten Widerſtand zu leiſten. Nur als das Seil ihn an der Kehle rieb, blickte er mit ſtieren Au⸗ gen um ſich und ſtieß einen halb erſtickten Angſt⸗ ruf aus.
„Zieht!“ rief Livaudré.
Die Füße des Unglücklichen verließen den Boden.


