Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Du lügſt! Dulügſt! rief Alix außer ſich. Wir wollen annehmen, daß ich lüge, wenn Ihnen dies angenehm ſein kann, mein Fräulein; aber, ich mag nnn die Wahrheit ſagen oder nicht, wenn Sie an dem Kapitain Didier einigen An⸗ theil nehmen, ſo verlieren Sie Ihre Zeit nicht da⸗ mit, einem Manne zu drohen, der Sie nicht zu fürchten hat. Dieſer Mann iſt übrigens nurdas Werkzeug; halten Sie den Arm auf und ſuchen Sie auf das Herz zu wirken...

Er hielt inne und fuhr mit leiſerer Stimme fort:

Und wenn Ihr Herr Vater zurückkommt, wenn Sie ſo glücklich ſind, ihn wiederzuſehen, dann handeln Sie, ohne eine Minute zu ver⸗ verlieren!

Nach dieſen Worten machte Lapierre eine tiefe Verbeugung und entfernte ſich mit dem Scheine der größten Ruhe.

Alir hörte ſeine letzten Worte nicht, aber ſie hatte genug gehört. Sobald der Diener ſie ver⸗ laſſen hatte, ſank ſie auf ihrem Stuhle zurück und bedeckte das Geſicht mit beiden Händen. Ein Sturm der entſetzlichſten Gedanken erhob ſich in ihrem Kopfe.

Mein Vater! mein Vater! rief ſie zwiſchen ihrem verzweiflungsvollen Schluchzen;nein, ich will es nicht glauben, der Elende lügt!

Aber es war ihr unmöglich, die fürchterliche