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biſt es geweſen, der im vorigen Jahre den Kapi⸗
tain Didier während der Nacht in Rennes auf
der Straße angefallen hat.“
„Sie irren Sich, mein Fräulein.“
Alir zog die kupferne Medaille, die der Leſer ſchon kennt, aus dem Buſen.
„Die Lüge kann Dir nichts nützen,“ fuhr ſie fort.“„Ich habe Deine Wunde verbunden, als Du in unſer Haus zurück gebracht wurdeſt, und fand dieſe Medaille bei Dir, welche, wie ich wußte, dem Kapitain Didier gehört hat. Du haſt ſie ihm wahrſcheinlich in der Vorausſetzung geſtohlen, daß ſie von Gold ſei.“
„Und Sie, gnädiges Fräulein,“ erwiederte Lapierre lächelnd,„haben ſie ſeitdem ſorgfältig aufbewahrt, obwohl ſie nur von Kupfer iſt.“
„Willſt Du noch leugnen?“ fragte Alix, ohne ihn einer Antwort zu würdigen..
„Warum ſollte ich es?“
„Dann weigerſt Du Dich auch nicht, das Schloß zu verlaſſen?“
„Ja, ich weigére mich.“
„Elender!“ rief Fräulein von Vaunoy, „Deine Frechheit grenzt an Wahnſinn! Fürchteſt Du nicht, daß ich meinem Vater ſage, was Du gethan haſt?“
Lapierre brach in lautes Gelächter aus. Em⸗ pört erhob ſich Alir von ihrem Sitze.


