Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Das könnte leicht ſein... dieſe Stadt iſt ein Abgrund! Ein junges Mädchen verliert ſich in ihr wie ein Sechspfennigſtück!“ 3

Julia ſinnt einige Augenblicke nach, und Chau⸗ doreille ſchweigt, wartend, bis ſie wieder ſprechen würde, um ihr Echo zu bilden. Die junge Frau geht in dem Zimmer auf und nieder:: ihre Hände ſind geſchloſſen; man ſieht an dem Zittern ihres Körpers, daß ihre Nerven krampfhaft zuſammengezogen ſind, und daß ſie ihre Wuth nur mit großer Anſtrengung beherrſcht. Endlich bleibt ſie vor Chaudoreille ſtehen und ſagt zu ihm:„Sie glauben alſo, daß dieſe Blanca den Marquis nicht liebt?“ 4 4

—„Ich glaube, daß ſie ihn wenigßens noch nicht 3

liebte, weil ſie ihn nie geſehen hatte...“ 1 „Wie können Sie hievon überzeugt ſein?“ „Wirklich... Sie haben recht, ich bin durchaus

nicht davon berzeugt. 4

3„Sagen Sie mir Alles, was Sie über dieſes junge Mädchen wiſſen: ſeit wie lange wohnt ſie bei

dem Barbier? die Beweggründe ihrer Adoption?“

Chaudoreille erzählt Julien die Sache auf dieſelbe

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Art, wie früher dem Marquis, und die Italienerin hört ihm mit der größten Aufmerkſamkeit zu; als er beetze ſinnt ſie über das Gehörte nach, und der Erzähler wagt es nicht, ſie in ihrem Nachdenken, zu ſtören. A 4 „Touquet iſt ein Elender!“ ſagte Julia endlich, vich weiß es ſchon längſt; allein ich will mir nun⸗ mehr Beweiſe von ſeinem Verbrechen zu verſchaffen

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