41
Ihnen denſelben mittheilen zu können; allein Klugheit, junger Mann, und compromittiren Sie mich nicht!... Ich ſetze mich in Gefahr, um Ihnen zu dienen.“
„Ach! mein Herr, rechnen Sie auf meine Dank⸗ barkeit!“
„Ich rechne auch auf ſie.“
„Und erſt heute Abend?...“.
„Ja... finden Sie ſich um neun Uhr bei dem Thore Montmartre ein... vergeſſen Sie nicht, alles Geld, was Sie zuſammenbringen können, mit ſich zu nehmen, und ich werde Ihnen ſagen, was ich weiß...“ 2.
„Genug. Ach! daß es nicht ſchon Abend iſt...“
„Inzwiſchen brauche ich einige Thaler, um ſie den Freunden, von denen ich geſprochen habe, zu geben... und ich ſitze gegenwärtig auf dem Trockenen, da man mich dieſe Nacht beſtohlen hat...“
„Hier iſt Alles, was ich bei mir habe, mein Herr 3 nehmen Sie es, ich bitte Sie.“
„Recht gerne, mein junger Freund. Allein der Tag bricht an, wir müſſen uns trennen. Heute Abend bei dem Thore Montmartre...“
„Achl ich werde nicht ermangeln, mein Herr!“
„Und vergeſſen Sie nichts von dem, was ich Ihnen geſagt habe. Leben Sie wohl! Ich gehe, um für Sie thätig zu ſein.“
Chaudoreille entfernt ſich, und Urbain, durch die ihm gemachte Hoffnung wieder ein wenig ermuthigt, kehrt langſam nach ſeiner Wohnung zurück, um den Abend daſelbſt zu erwarten. A


