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Errſtes Kapitel. 4 Das Schloß Sarcus.
Die Berline, in der ſich Blanca befand, rollte ſchon ſeit mehreren Stunden, und das liebenswürdige Kind hatte ſich von der Verwirrung und Ueberraſchung, in die es durch ſeine neue Lage verſetzt worden, kaum erholt. Daß ſie, die bisher in gänzlicher Zurück⸗ gezogenheit gelebt hatte, ſich jetzt mitten in der Nacht allein in einem Reiſewagen befand, erſchien ihr als ein Traum. Von der Wirklichkeit ihrer Lage konnte ſie nur durch das Raſſeln der Räder, den Hufſchlag der Pferde und das Klatſchen der Peitſche des Po⸗ ſtillons, der die Schnelligkeit ſeiner nichts deſto weniger wie der Wind dahinfliegenden Renner zu verdoppeln ſuchte, überzeugt werden.
„Ich werde Urbain ſehen,“ ſagte die zitternde Reiſende jeden Augenblick zu ſich; nich werde ihn wiederfinden... ich darf keine Furcht haben... wir werden glücklich werden. Warum bin ich alſo gegen⸗ wärtig nicht ſo zufrieden wie damals, wo wir dieſen Zeitpunkt ſo ſehnlich herbeiwünſchten. allein damals hoffte ich mit Urbain abzureiſen und alles das ſich ganz anders gefügt. Armer Urbain! es iſt nit ſeine Schuld; aber warum hat er ſich geſchlagen?


