Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Ohne, wie es ſchien, aus der Faſſung zu kommen, hört Chaudoreille, ſeinen Hut ſchüttelnd und ſeinen Mantel drehend, dem Barbier zu, allein bei deſſen letzten Worten lacht er mit boshafter Miene und er⸗ wiedert:Dein Haus! Dein Haus! Alle Teufel, Du machſt viel Weſens mit Deinem Hauſe! Wir werden bald erfahren, ob Du keine verdächtige Perſon in daſſelbe aufnimmſt.

Was ſoll das heißen? rief Touquet in zornigem Tone.

Pſt! kein Geräuſch, ich bitte Dich; wecken wir die ſchlafende Katze nicht auf.

Chandoreille, ich verliere die Geduld, ſprich, was willſt Du? oder bei meinem Leben...

Ei, potz Tauſend! ich komme, um Dir einen Dienſt

zu leiſten; es ſcheint mir, daß Dich dieß nicht ärgern ſollte. Höre wohl; aber ich bitte Dich, werde nicht hitzig, ich würde ſonſt den Faden meiner Rede ver⸗ lieren... Der Barbier thut ſein Möglichſtes, um ſich zu maäßigen, und nachdem Chaudoreille mit ſeinem Aermel über die Ränder ſeines Huts gefahren iſt, um ihnen Glanz zu verleihen, beginnt er ſeine Erzählung, ſtets mit gedämpfter Stimme ſprechend:Ich bin dieſen Morgen auf den Markt St. Germain gegangen; ich hatte kein Geld bei mir, ein Fall, der mir ziemlich oft vorkommt; ich hatte ſeit geſtern keinen Biſſen gegeſſen... 5

Du haſt ſeitdem gegeſſen und getrunken, ich ver⸗ bürge mich dafür. 2 4