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„ahl jetzt wundere ich mich nicht mehr, daß ich eine gewiſſe Aehnlichkeit in Ihrer Stimme gefunden habe; allein es iſt nicht ſchön, mein Herr, daß Sie gelogen haben. Ich, die ich Sie für Urſula hielt, die ich Sie liebte, wie man eine gute Freundin liebt, kann ich Sie jetzt auch noch lieben?“
„Und was kann Sie daran hindern, wenn ich Ihnen nicht mißfalle?“
„O nein, Sie mißfallen mir nicht; ich glaube ſogar, daß Sie ohne Haube hübſcher ausſehen, allein es iſt nicht erlaubt, einen Mann zu lieben.“
„Warum nicht, wenn dieſer Mann Ihr Gatte werden will?“.
„Margarethe ſagt, alle Männer ſeien Betrüger und dann... ach Himmel! der Teufel nimmt auch dieſe Geſtalt an, weil er der Zauberin von Verberin ſo erſchienen iſt... ach, mein Gott! wenn Sie der Teufel wären!“
„Ach, Blanca, welcher Gedanke!“
„Aber nein, Sie haben eine ſo ſanſte Miene, Sie ſind nicht ganz ſchwarz und Sie haben keine Krallen.“
„Ich heiße Urbain Dorgeville, meine Eltern waren ehrliche und angeſehene Leute.. ich bin Waiſe... ich habe wenig Vermögen; allein wenn man ſich liebt, braucht man ja nicht viel, um glücklich zu ſein. Theure Blanca, verzeihen Sie mir?“
„Er heißt mich ſeine theure Blancaz achl wie drollig das iſt; und was würde geſchehen, wenn ich Ihnen nicht verziehe?“


