Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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mich lachen, jetzt langweilt er mich, denn er ſ ingt mir immer eine Leier.

Urbain athmet freier und ſagt:Sie verſtehen die Muſik, Mademoiſelle?

Ein wenig, ſagte Blanca;und Sie, Urſula, ſingen Sie auch?

Zuweilen.

Um ſo beſſer, Sie werden mich die Geſänge Ih⸗ res Landes lehren, und ich Sie die, welche ich weiß.

Sie werden mir alſo erlauben, Sie wieder zu beſuchen, Mademoiſelle?

Gewiß, jeden Abend, wenn Sie können... be⸗ denken Sie doch, daß ich mich allein langweile, ſtatt daß ich in Ihrer Geſellſchaft mich ergötze. Nicht wahr, Margarethe, ſie kann uns jeden Abend beſuchen, und Herr Touquet kann darüber nicht böſe werden?

Margarethe war während dieſer ganzen Unter⸗ haltung in Nachdenken und Entzücken über Urſula's Talisman verloren; ſie würde Alles in der Welt ge⸗ geben haben, um ihn in ihrer neuen Wohnung zu beſitzen, wo ſie faſt zu keinem Schlafe kommen konnte. Allein durch den Namen ihres Herrn ihren Betrach⸗ tungen entriſſen, ruft ſie aus:Was ſagen Sie von Herrn Touquet?... er wiſſe, daß wir dieſes junge Mädchen ohne ſeine Erlaubniß empfangen? o nein...

Allein, meine Beſte, wir müſſen ihn um dieſelbe bitten.

Ah, Madewoiſelle, ſagte Urbain,er würde ſie Ihnen verweigern, und ich dann des Vergnügens beraubt ſein, Sie zu ſehen.