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ſehe, ſo würde ihr dieſer kein anderes Logis ange⸗ wieſen haben, und ſo hatte Margarethens Geſchwätz
Blanea erlaubt, die ſüße und zarte Stimme Urbains
zu hören, der die Romanze, die ſie dieſen Morgen entzückt hatte, ſang.
„Ja, Mademoiſelle,“ ſagte die Alte einige Au⸗ genblicke, ehe der junge Verliebte ſang,„ich fühle, daß ich vor Schrecken ſterben werde, wenn ich in die⸗ ſem garſtigen Zimmer, das ehedem von einem Ma⸗ gier bewohnt wurde, allein ſchlafen muß... und ohne zu wiſſen, wohin jene kleine Thüre führt.. vielleicht in das Laboratorium dieſes Odoart!... Wer weiß, ob er ſich nicht noch daſelbſt befindet! Dieſe Zaube⸗ rer verſchließen ſich manchmal halbe Jahrhunderte lang in ihre Wohnungen und ſuchen Geheimniſſe auf, um das menſchliche Geſchlecht zu verhexen. Ich bin
überzeugt, daß Herr Touquet, der ſich um Alles, was die Zaubereien betrifft, ſehr wenig bekümmert, dieſes
Zimmer nicht ein einziges Mal beſucht hat. Erlauben Sie mir, mein Kind, die Nacht auf ihrem Zimmer zuzubringen; morgen, wenn es Tag iſt, wollen wir jene Thüre gemeinſchaftlich öffnen, weil jener Ritter Chaudoreille die Gefälligkeit nicht gehabt hat, es zu thun. Ich werde die Nacht in dieſem Seſſel zubrin⸗ gen, da werde ich mich weit beſſer befinden als in meinem Zimmer da oben, und Ihnen, ehe wir ein⸗ ſchlafen, einige anziehende Geſchichten erzählen.“ Blanca hatte Margarethen die verlangte Gunſt nicht verweigern wollen; die Alte war an ihrer drit⸗ ten Hexengeſchichte, und das junge Mädchen, dem die


