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befindet; komm', Chaudoreille, folge mir. Wären es † ihrer zehn, ſie müßten die Spitze meines Dolches fühlen; komm', Du wirſt das Vergnügen haben, dieſe Schurken zu züchtigen.“
Mit dieſen Worten eilt Touquet in den Laden und beeilt ſich, die Thüre zu öffnen, da er auf dieſem Wege ſchneller auf die Straße kommen kann, als wenn er durch den Gang ging. Während er haſtig aufſchließt, erhebt ſich Chaudoreille wie ein Wüthen der und macht drei Mal die Runde in dem Saal, als er ausruft:„Der Teufel! wo hab' ich meinen Degen hingelegt?“ Als er dieſen Spaziergang beendigt hatte, bemerkt er, daß Roland nicht aufgehört habe, ſich an ſeiner Seite zu befinden, und ruft Touquet, der ihn nicht mehr hören kann, zu:„Wie unbeſonnen ich doch bin... in meiner Eile ſah ich ihn nicht mehr.. ich bin ſogleich bei Dir... ich darf ihn nur noch aus der Scheide ziehen... wohlan denn, Ro⸗ land.. aber dieſe verfluchte Schleife hält ihn zu⸗ rück... verflucht ſei dieſe Bandroſe... Touquet, hier bin ich, halte ſie ein wenig hin, bis Roland die Scheide verlaſſen hat!“ Allein der Barbier befindet ſich bereits auf der Straße, während Chaudoreille⸗ der in dem Saale zurückbleibt, unerhörte Anſtren⸗ gungen zu machen ſcheint, um ſeinen Degen zu zie⸗ hen, und ſtets ausruft:„Du darfſt Dich auf mich verlaſſen; die Unverſchämten werden mich in der Nähe ſehen... Verfluchte Bandroſe, ohne ſie hätte ich ſchon fünf oder ſechs getödtet!“
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