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ich, als feiner Schlaukopf, entſchließe mich nicht, um die Unterhaltung zu verlängern. Endlich kommen durch einen ſehr glücklichen Zufall andere Perſonen in den Laden; jetzt ſind wir weniger beobachtet...“
„Und Du ſagſt ihr, was Dich zu ihr führe.“
„Ich entſchließe mich zuerſt für die Roſafarbe und laſſe mir eine Bandroſe für meinen Roland daraus machen... ſchau', findeſt Du, daß mir dieß gut ſteht?“
Mit dieſen Worten ſteht Chaudoreille auf und nähert ſeinen Degen dem Geſichte Touquets, der den Ritter ein wenig unſanft auf ſeinen Stuhl zurück⸗ wirft und ausruſt:„Bezwänge ich meinen Unwillen nicht, ſo würde ich Dir die Knochen zerbrechen, um Dir zu zeigen, ob man meine Geduld ſo mißbrauchen dürfe.“
„Man hat kein Vergnügen davon, eine Intrigue mit Dir zu leiten,“ ſagte Chaudoreille, ein wenig beſtürzt darüber, daß er ſo plump auf ſeinen Stuhl zurückgefallen iſt.„Allein Du willſt, daß ich zur Sache ſchreite. Nun denn: ich habe dem Mädchen die Abſichten des Marquis von Villebelle mitgetheilt.“
„Seine Abſichten? Ich habe ſie Dir nicht anver⸗ traut.“
„Das heißt, ſeine Liebe, ſeine Flamme.. kurz, ich habe ſie um die geheime Zuſammenkunft auf morgen Abend gebeten.“
„Nun?“
„Sie zauderte lange, dachte lange nach; jetzt
Paul de Kock. LV. 3


