Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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erhalten. Doch gleichviel, ich ſträube mich nicht, zu bezahlen. Geben Sie mir meinen Reft zurück. Seufzend bietet er einen von ſeinen Thalern dar, und während Julie ihm ſeinen Reſt zurückgibt, be⸗ feſtigt er ſeine roſenfarbene Bandroſe an Rolands Griff; die Wirkung, welche das Band hervorbringt, lindert den Kummer ein wenig, den er darüber empfindet, daß er dreißig Sous ausgeben muß. Er nimmt die Münze und ſich ohne Zweifel erinnernd, daß man noch eine andere Forderung an ihn machen könne, läuft er nach der Thüre, ſtürzt auf die Straße hinaus, und verſchwindet mit Blitzesſchnelle. Und meine Scheibe, ſagte die alte Handelsfrau, at er meine Scheibe bezahlt? mein Gott, nein, Madame! erwiedert

Ach! ich war überzeugt... laufen Sie doch, meine Jungfern, laufen Sie, dieſer unverſchämte Laffe, der mit ſeinem alten) abgeſchabenen Mantel und ſeiner Feder, mit der ich nicht einmal meine

Fächer putzen möchte, den galanten Herrn ſpielen

will, er wirft Alles durcheinander, er ſtößt meiner Katze beinahe die Augen aus, er ſagt mir Unver⸗ ſchämtheiten, handelt zwei Stunden lang um eine Bandroſe, und läuft davon, ohne die Scheibe zu bezahlen, die er zerbrochen hat... das iſt ein ausge⸗ machter Spitzbube, ein Beutelſchneider...

Die zwei Frauenzimmer hatten die Thüre des Ladens geöffnet und auf die Straße geſchaut allein der Herr Ritter war nirgends mehr zu ſehen.Daran