tümmel und Geſchrei unter den Leuten entſtand. Tur⸗
lupin und Gautier⸗Garguille benützten die Verwir⸗
rung, um ſich zu entfernen.“
„Und Blanca,⸗ ſagte der Barbier, der die Er⸗ zählung der alten Margarethe mit Ungeduld anzu⸗ hören ſchien,„ich hoffe, daß ſie nicht unten in dem Laden war, als dnſ N ſenre her eine ſo große Volksmenge vor meiner ohnung verſammelten?“
„Nein, mein Herr, nein; Sie wiſſen, daß Jungfer Blanca nur ſehr ſelten in die Boutik hinabkommt und nie, wenn Leute daſelbſt ſind. Heute, während Ihrer Abweſenheit, hat ſie ihr Zimmer nicht verlaſſen, wie Sie es ihr anempfohlen haben.“
„Das iſt brav, recht brav,“ ſagte der Barbier; hierauf näherte er ſich dem Feuer, ſtützte den einen ſeiner Ellenbogen auf den Tiſch und ſchien ſich von Neuem ſeinen Betrachtungen zu überlaſſen, ohne auf das Geſchwätz ſeiner Magd zu hören, die ſo eifrig fortfuhr, als ob ihr der Barbier die größte Aufmerk⸗ ſamkeit gewidmet hätte.
„Es iſt ein reizendes Mädchen, dieſe Blanca, o ja, ſie iſt ein liebenswürdiges Kind, hübſch, ſehr hübſch; ich fordere alle unſere Hofdamen auf, mir ſchönere Augen, einen friſcheren Mund, weißere Zähne
zu zeigen... und die ſchönen Haare... rabenſchwarz
und bis über die Kniee herabwallend; und bei allem dem ſo ſanft, ſo offenherzig, kein Gedanke von Ko⸗ ketterie!... ach, ſie iſt die Aufrichtigkeit, die Unſchuld ſelbſt. Es iſt wahr, ſie iſt noch nicht ſechszehn Jahre alt; allein es gibt Mädchen, die in dieſem Alter
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