Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Frau von Roſambeau.

Lafleur nimmt, ſobald ſie in dem Hauſe ſind, als deſſen Beſitzerin Georgine auftreten wird, andere Manieren gegen dieſelbe an.

„Platz, Platz für Frau von Roſambeau!“ ſchreit er mit einem Höllenlärm im Hofe. Georgine, welche Niemand ſieht, begreift nicht, warum er ſchreit: man ſolle Platz machen; in Kurzem eilt aber die durch Lafleurs Geſchrei erweckte Dienerſchaft herbei, um ſich ihrer Gebieterin pflichtgemäß vorzuſtellen; dieſe kommt zwar nur halbgekleidet an, allein was liegt daran, ſie kommt ohne Zweifel von einem Balle. Die Untergebenen kümmern ſich nicht darum, was die gnädige Frau vorher gethan, ehe ſie ein Hötel, eine Equipage und Lakaien gehabt hat.

Georgine, der es eben nicht warm iſt(man wird ſich erinnern, in welcher Verwirrung ſie den Pacht⸗

hof verließ), frägt nach ihrem Schlafgemache. Lafleur

führt die gnädige Frau durch eine Reihe höchſt ele⸗ gante Zimmer; ſie treten in ein köſtliches Boudoir, worin ſich ein junges, zwanzigjähriges Mädchen mit einem netten Geſichtchen und ſchelmiſchen Augen be⸗ findet: das iſt die Zofe der gnädigen Frau.

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