Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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keck ſeinem Feind entgegen; dieſer prugelt ihn, pufft

ihn, ſtößt ihn und wirft ihn, während er ihn zurück⸗ treibt, in eine Truhe hinein, wo Urſula ihren Mehl⸗ vorrath aufbewahrt. Der Barbier zappelt, wehrt ſich und ſchreit wie beſeſſen: das Mehl hatte ſich an die Eier geklebt und auf dem Geſichte und den Augen unſeres Mannes, der faſt nicht mehr ſehen konnte, einen Teig gebildet.

Baptiſt zieht als großmüthiger Feind ſeinen beſieg⸗ ten Gegner aus der Kiſte heraus, ſteckt ihm die Beloh⸗ lohnung für ſeine Beſuche und ſeine Blutegeln in die Taſche, führt ihn aus der Hütte hinaus und ruft einen kleinen Bauern herbei, damit er den blinden Barbier in ſeine Wohnung führe. Der arme, beſchämte und verwirrte Raſirer zieht mit ſeinem Schleier über dem Geſichte, von einer Maſſe Landleute geleitet, durch's Dorf und ſchwört allerdings etwas zu ſpät, daß er nie wieder Jemand ſchröpfen werde.

Dank dieſem Vorfalle kam der Barbier nicht mehr in die Hütte und kümmerte ſich auch nicht mehr um den Kranken. Die Natur ſiegte über die Blutegeln und Karl erlangte allmälig ſeine Geſundheit wieder. Er hatte zwei Monate in der Hütte zugebracht; erſt nach Verlauf dieſer Zeit geſtatten ihm ſeine Kräfte, ſie zu verlaſſen. 3

Karl behielt von ſeiner Krankheit eine geheime Schwermuth, welche andeutete, daß ſein Herz nicht ſo geheilt ſei, wie ſein Körper. Baptiſt wagte es ni ragen an ſeinen Herrn zu richten; als er dem⸗ hgß vas anzeigte, daß Alles zur Abreiſe gerichtet