Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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Männer ſtürzen aus einem Dickicht hervor und auf ihn los, ehe er zu ſich ſelbſt kommen kann. Johann will ſich vertheidigen, der Hund ſpringt an den Die⸗ ben hinauf, während ſein Herr, der eine ſeiner Hände frei gemacht hat, die Elenden, welche ihn umringen, mit ſeinem Knotenſtocke ſchlägt. Aber trotz des Hundes Anſtrengung, trotz des Pächters Muth muß Dieſer der Ueberzahl weichen! Die Räuber ſtoßen ihn, wüthend über ſeinen Widerſtand, mit hundert Stichen nieder⸗ plündern ihn aus und entfernen ſich von dem Schau⸗ platze ihrer Miſſethat, indem ſie den unglücklichen Johann in ſeinem Blute liegen laſſen; Niemand iſt zu ſeiner Unterſtützung in der Nähe als der arme Cäſar, der, ſelbſt verwundet, ſeine eigenen Leiden ver⸗ gißt und die Wunden ſeines Herrn ableckt.

Der Morgen nach dieſer unſeligen Nacht bricht an. Thereſe wartet auf ihre Tochter und ihren Gatten. Traurigkeit, Beſorgniß und Thränen herrſchten an dieſem Orte, wo ſonſt Friede und Glück zu Hauſe war. Man hört in der Ferne ein dumpfes Heulen. Das iſt Cäſar! ruft Thereſe aus.Das iſt Cä⸗ ſar! wiederholen die Dienſtleute, die alle, ihrem Herrn ergeben, ſehnlich ſeine Rückkehr erwarten. Man eilt an das Hofthor: der arme Hund nähert ſich lang⸗ ſam, aber in welchem Zuſtande! mit Blut und Wun⸗ den bedeckt. Er ſtieß mitunter jene ſchmerzlichen Klage⸗ laute aus, die immer ein Unheil zu bedeuten ſcheinen.

Großer Gott! mein Mann iſt ermordet! ſchrie Thereſe und fällt in Ohnmacht. Während Urſula ſie wieder ins Leben zurückzurufen ſucht, kriecht der Hund