Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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95 welche ſie augenblicklich erkannte,„warum zögern Sie ſo lange? ich fürchtete ſchon, es ſei Ihnen etwas zu⸗ geſtoßen!“ Saint⸗Ange’s Stimme und ſeine Gegen⸗ wart beleben Georginens Muth wieder; der Mar⸗ quis nimmt ſie beim Arme und zieht ſie mit ſich. Der gewaltig rollende Donner und das Leuchten des Blitzes vermehren die Erſchütterung des jungen Mäd⸗ chens. Saint⸗Ange iſt genöthigt, ſie in den Wagen zu tragen und ſetzt ſich neben ſte; Lafleur peitſcht die Pferde und fährt Paris zu.

Zwölftes Kapitel.

Der Lohn einer Wohlthat.

Ehe wir Georginen nach Paris begleiten, wollen wir noch einen Augenblick im Pachthofe bleiben, denn die armen Landleute verdienen wohl, daß wir uns um ſie bekümmern. Wir kommen ohnehin vielleicht das letzte Mal dazu, weil ich ſchon jetzt vorausſehe, daß uns Georgine ſehr in Anſpruch nehmen wird.

Mit dem erſten Frührothe legte ſich das Gewitter, das Wetter heiterte ſich auf, die Luft war rein und friſch; Johann ging wie gewöhnlich an ſeine Arbeit. Der Pächter ſah Georginen nie ſo früh, ihre Abwe⸗ weſenheit fiel ihm alſo nicht auf, aber als er zum Eſſen wieder heimkam, ſchaute er ſich nach ihr um und bemerkte Thereſens Unruhe.

„Wo iſt denn Georgine?“—„Ich weiß es nicht, mein Freund; wir haben ſie den ganzen Tag nicht

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