Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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meinem Höotel in der Straße Montblanc inſtallirt, und übermorgen, wette ich, erkennt Niemand mehr in Georginen das einfache Landmädchen von Bondy.“ —„Wo muß ich Sie mit dem Wagen erwarten?“ —„In dem ſchmalen Wege links vom Pachthofe.“— „Wenn nur der Pächter ſeine Hunde nicht nach uns hetzt!... Sie hätten ſie auch heute Morgen mitneh⸗ men können, als ſie bei Ihnen war.“—„Ach, Dumm⸗ kopf, dann hätten uns ja Bauersleute begegnen und dieſe ſehen können, daß Georgine bei uns iſt!... Wahrhaftig, Lafleur, für einen Schurken, der ſchon oft bei ſolchen Gelegenheiten war, kommſt Du mir feig vor!“—„Ich feig! gewiß nicht, gnädiger Herr, aber ich geſtehe Ihnen, daß ich lieber ſechs vornehme Frauenzimmer entführen will als eine Bäuerin; denn dieſe Landleute beſitzen eine Grobheit... und ich weiß ſchon, wie Prügel ſchmecken; übrigens fürchte ich mich aber keineswegs davor.“

Alles iſt zur beſtimmten Stunde bereit: Lafleur, der die Stelle eines Poſtillions vertritt, fährt in den ſchmalen Weg hinein; Saint⸗Ange wartet am be⸗ zeichneten Orte ungeduldig auf Georgine.

Das Wetter war düſter und drohte mit einem heftigen Gewitter.„Dieſe Gegend iſt wahrhaftig unheilbringend für uns!“ ſagt Lafleur, auf dem Wege lauſchend, ob ſich Niemand nahe.„Heute Nacht gibt es wieder ein Gewitter wie damals, als wir das erſte Mal in dieſen Pachthof kamen. Erinnern Sie ſich noch, gnädiger Herr? wir waren in einem trau⸗ rigen Zuſtande!“