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Georgine kehrt mit ſchwerem Herzen und trübem Blicke in den Pachthof zurück. Ihre Schritte ſind un⸗ ſicher und ſchwankend; ſie geht in das Haus hinein, ohne die Augen auf dieſes Laſtliche Dach zu erheben, unter welchem man für ihre Jugend geſorgt und ſich ihrer angenommen hatte. Die Worte des Marquis treten vor ihre Seele: Der Pachthof iſt kein Aufent⸗ haltsort für Dich!...„O nein,“ ſagt ſie,„er paßt nicht mehr für mich!.. ich bin nicht mehr würdig, die Wohnung meiner achtungswürdigen Wohlthäter zu theilen.“
Johanns Stimme erweckte ſie aus ihren Träume⸗ reien.„Warum kommſt Du ſo ſpät, mein Kind? Du weißt doch, daß Thereſe und ich immer mit dem Nachteſſen auf Dich warten, denn wenn Du nicht da biſt, ſchmeckt es uns nicht. Mein Gott, das iſt auch ſehr natürlich: wir fangen an alt zu werden; wir ſind daran gewöhnt, Dich um uns zu haben; Du biſt uns ſo lieb, und in unſern Jahren hängt man an ſeinen Gewohnheiten.“
Georgine entſchuldigte ſich, ſo gut es ging; die Landleute waren ſo vertrauensvoll. Man ſetzt ſich zu Tiſche. Thereſens Liebkoſungen und Johanns Freund⸗ lichkeit drücken das junge Mädchen ſehr, indeſſen gab ſie ſich Mühe, ihre Aufregung zu bemeiſtern. Endlich war man mit dem Eſſen fertig; nie hatte ihr die Mahlzeit ſo lange geſchienen. Sie ſteht auf, nimmt ihr Licht und küßt die Pächterin und ihren Mann. Einige Thränen benetzen ihre Wimpern; die Land⸗ leute haben aber keine Zeit, ſie zu gewahren; ſie


