Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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zu verzeihen, machte ſich ein geheimer Feind eine Freude daraus, mein Herz von Neuem zu zerfleiſchen, indem er mich benachrichtigte, daß ich gänzlich aus dem Ihrigen verbannt ſei. Er hinterging Dich, ſagte Adhemar; ich ſuchte Zerſtreuung, das iſt Alles! Allein ihr Frauen verwechſelt nur gar zu oft die Unbeſtändigkeit mit der Treuloſigkeit. Ich werde künftig vernünftiger ſein, mein Lieber, und jetzt wollen Sie Ihren Sohn in die Arme ſchließen, der uns von jetzt an nicht mehr verlaſſen wird.

CEs iſt überflüſſig, zu ſagen, daß von dieſem Tage an der Genius des Glückes wieder einzog in das Haus Abhemars und Carleſia's. Die Welt war na⸗ türlich ſehr erſtaunt, als ſie vernahm, daß Madame Valmiran ſeit lange Madame Marilly ſei. Vierzehn Tage lang wurde unendlich viel darüber geſchwatzt;

nach dieſer Zeit hörte man weniger davon und end⸗

lich ſprach man wieder von andern Dingen! Das iſt der Lauf der Welt. Allein Adhemar, der durch ſeine Frau erfahren hatte, welchen Vertheidiger er an Dalbrun gehabt, verſäumte keinen Augenblick, dem jungen Advokaten ſeine Freundſchaft anzutragen und fortan beſtand zwiſchen ihnen eine Verbindung, die nicht mehr bloß eine gewöhnliche geſellſchaft⸗ liche war.

Madame Carcaſſonne fuhr fort, ihre Münch⸗ hauſiaden aufzutiſchen, und ihr Mann nach Punſch⸗ gläſern Jagd zu machen; Bourdichon verkleidete ſich wieder in Beſtien, mußte aber damit auf andere Bälle gehen, weil ſeine Frau in ihrem Hauſe keinen

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