Erſtes Kapitel. Aufenthalt in Havre.— Table⸗d'höte.
Faſt drei Stunden lang ſtreifte Adhemar durch das Vincenner Gehölz unter fortwährendem Forſchen, Fragen und Spähen nach jenem Manne, den er durchaus einzuholen ſich in den Kopf geſetzt hatte; allein es war ihm nicht möglich, ſeinen Zweck zu erreichen, und erſchöpft durch die Ermüdung, beſchloß er endlich, wieder nach Paris zurückzukehren.
Zu Hauſe angelangt, warf ſich Adhemar auf einen Seſſel; ſein Blick ſiel auf ſeine neue Umgebung. Einen Augenblick dünkten ihm ſeine ſeitherigen Erlebniſſe ein Traum. Dieſer neue Aufenthalt, in welchem er ſich noch nicht heimiſch fühlte, ſeine Reiſe nach Saint⸗ Maur, die Dinge, die er dort ſo eben mit angeſehen, der Verluſt ſeiner zwanzigtauſend Franken— all' Dieß verſetzte ihn in einen Zuſtand der Betäubung, einer trunkenen, traumartigen Aufregung. Als ſein Ge⸗ müth jedoch wieder ruhiger war, als er ſich ſagen mußte, daß Alles dürre, nackte Wirklichkeit ſei, da bemächtigte ſich ſeiner eine düſtere Schwermuth, eine
gänzliche Muthloſigkeit, und nach einem Paar Piſto⸗


