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ſcher, halt, halt!— Wie? Was wollen Sie be⸗ ginnen? Sie wollen mich jetzt verlaſſen!— Nein, ich ſtoße wieder zu Ihnen... immer zugefahren... allein ich muß durchaus einmal Licht über dieſen Menſchen bekommenz ſchon lange dauert dieß Auf⸗ lauern, ich will ihm ein Ende machen.“
Der Kutſcher hielt. Mathilde ſuchte Adhemar ver⸗ geblich zurückzuhalten; er hörte nicht auf ſie. Er öffnete die Wagenthüre, ſtieg aus und fing an, der Richtung, wo er ſeinen Unbekannten geſehen hatte, zuzulaufen. Allein er ließ umſonſt ſein Augenin die Ferne ſchweifen, er bemerkte ihn nicht mehr; er lief fort und fort, und als ihm ein junges graſendes Mädchen begegnete, fragte er daſſelbe, ob es nicht einen ſo und ſo ausſehenden Mann geſehen habe.
„Ja, mein Herr,“ verſetzte das junge Mädchen, nich ſah ihn, er ging nach der Richtung von Vin⸗ cennes zu; er machte ſich in den Wald da... ol er lief, was er konnte.— Sei's,“ ſagte Adhemar zu ſich, auf den Theil des Waldes zugehend, der ihm gewieſen worden war.„Sollte ich auch den ganzen Tag den Wald durchſtreifen müſſen, ich muß doch dieſen Menſchen finden. Eine ahnungsvolle Stimme ſagt mir, daß dieſer Menſch, ſei es aus was für einem Grunde, in Allem ſteckt, was mir ſeit einiger Zeit begegnet.“


