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will uns im Ernſte verlaſſen? Und jetzt, da wir drei Loretten im Hauſe haben!— Schreiben Sie mir meine Rechnung und holen Sie mir den Tapezier, von dem ich meine Möbeln habe; ich habe im Sinn, ſie ihm wieder abzutreten.— Den Tapezier? Allein es iſt ja noch nicht fünf Uhr Morgens, mein Herr! Alles liegt noch in tiefem Schlafe in dieſem Viertel... man ſteht in der Chauſſée d'Antin nicht ſo früh auf wie in der Vorſtadt Saint⸗Antoine.“
Adhemar mußte ſeinem Pförtner Recht geben; er entſchloß ſich, in ſeine Wohnung hinaufzugehen, nachdem er ihn erſucht hatte, ihm den Tapezier zu holen, ſobald er aufgeſtanden ſein würde.
Adhemar ſah den Griff ſeiner Glocke am Boden liegen; er errieth wohl, daß ihn Azema herunter⸗ geriſſen haben müſſe. Er ſuchte beim Oeffnen ſeiner Thür ſo wenig Geräuſch als möglich zu machen und fing an, ſeine Effekten zu packen.
„Wenn ich meine Möbeln forttragen ließe,“ ſagte er zu ſich,„ſo wäre bald kein Geheimniß mehr, wo ich wohne, und doch iſt meine Abſicht, daß Niemand im Hauſe es erfährt.. bin ich ja doch ſelbſt noch hierüber im Ungewiſſen. Allein ich werde einen Wagen nehmen, mein Gepäck hineinſchaffen, und dann— fortfahren, gleichviel wohin, es fehlt in Paris nicht an Wohnungen.“
Adhemar war höchſtens zehn Minuten auf ſeinem Zimmer, als er leiſe an ſeine Thüre pochen hörte. Er dachte, der Pförtner wolle ihm ſeine Rechnung zuſtellen, ehe er den Tapezier hole, dem er ſeine


