Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

23

ſchuldigen, Fräulein! Ach, ich dachte es wohl; und auch mir ſchien dieſe Zeit ſehr lang! Sollten Sie aber Luſt haben, in unſer Haus zu kommen, ſo hindert Sie nichts daran, Sie dürfen verſichert ſein, daß uns Das großes Vergnügen macht... warum ſind Sie nicht gekommen? haben Sie es nicht ge⸗ wagt? aber man muß wagen... Fräulein... Sie ſind allzugütig... ich will mich jetzt nach einem Platz beim Hazardſpiel umſehen.

Damit erhob ſich Adhemar und ging auf den Spieltiſch zu, ohne Fräulein Idalia weitere Auf⸗ merkſamkeit zu ſchenken. Dieſe, die das Benehmen des jungen Mannes nicht begreifen konnte, verließ ihren Platz und ſprach leiſe mit ihrer Mutter. Frau Sublimé gab ihrem Gatten ein Zeichen, der ſofort herankam; ſie flüſterte ihm in's linke Ohr, während Idalia das Gleiche in ſein rechtes that. Der von zwei Seiten angeblaſene Dardanus ſtürzte hierauf wie ein Luftballon auf Herrn Bourdichon zu, nahm ihn beiſeit und ſagte:Mein lieber Herr Bourdichon, haben Sie Herrn Marilly in Betreff der Abſichten meiner Tochter, d. h. in Betreff unſerer Heiraths⸗ abſichten, nicht auf den Puls gefühlt? Potz! beim Himmel! nein... das kam mir ganz aus dem Kopf! verſetzte der dicke Herr;ich habe ſo viele Ge⸗ ſchäfte auf dem Halſe. Teufel! das wird Idalia ſehr unlieb ſein... weil... ſie natürlich darauf

zählte... könnten Sie dieſen Abend nicht ein Paar

Worte mit ihm darüber reden, wie wenn Sie nichts Weiteres beabſichtigen... inzwiſchen würde ich mein