Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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Die Stunde des Eſſens kam; Carleſia war noch nicht wieder da. Mathilde war bereits traurig und unruhig, Herr Bourdichon wiederholte ihr jedoch mehrmals, daß ihre Freundin tauſend Sachen zu beſorgen haben werde, da ſie erſt ſeit dieſem Morgen wieder in Paris ſei, und daß, da ſie wiſſe, daß dieſen Abend Geſellſchaft ſei, ihre Toilette wahr⸗ ſcheinlich nicht in dem Zuſtand ſei, den ſie wünſche, kurz tauſend andere Gründe, welche Mathilde zwar für ſehr triftig anerkannte, die ſie aber doch nicht verhinderten, unruhig zu werden, als ſie diejenige nicht ankommen ſah, nach der ſich ſeit vier Jahren ihr Herz vergeblich geſehnt hatte.

Bereits hatte ſich nach dem Eſſen Herr und Frau Carcaſſonne, Dalbrun, der ſchöne Monſignard und einige andere Perſonen in dem Saal des Herrn Bourdichon eingefunden, als man Frau Valmiran anſagte.

Ach, biſt Du endlich da! rief ſie, auf ihre Freundin zulaufend. Aller Augen richteten ſich auf die junge Dame, welche man noch nicht kannte.

Carleſia hatte in der That ihren Anzug gewechſelt; der, den ſie jetzt trug, war eben ſo elegant als gut gewählt: er paßte wie zur Geſchmeidigkeit ihrer Taille, ſo zur Anmuth ihres ganzen Weſens ausnehmend. Ein Flüſtern der Bewunderung ging bei ihrem Ein⸗ tritt durch den Saal.

Dieſe Dame iſt entzückend, ſagte der kleine Dalbrun zu Monſignard.Ja, ja.. ſie iſt wohl gebaut, erwiederte der ſchöne Mann;aber man