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heit Mathildens, trotz der Zurückhaltung, mit welcher Adhemar mit ihr ſprach, vielleicht gerade um dieſer Zurückhaltung willen, ein ſonderbares Geſicht. Es
gibt Dinge, in welchen ſich ein verſchmähter Lieb⸗
haber nicht irrt, auch konnte Monſignard aus Ver⸗ druß über die Neckereien ſeiner Nachbarin und die Scherze Bourdichons nicht dazu kommen, ſo heiter, das heißt, ſo ſpöttiſch wie ſonſt zu werden.
„Ich glaube, Monſignard geht es wie Dalbrun,“ ſagte der Hausherr während des erſten Ganges,„er
liebt das Wildpret nicht.— Warum dieß?— Weil
Sie nicht eſſen! weil Sie nicht trinken! nicht ſprechen! Sind Sie denn noch müde von der Jagd?— O ganz und gar nicht, der Grund liegt darin, daß ich ſpät gefrühſtückt habe.— Aus Klugheit, weil er hier zum Mittageſſen eingeladen war. Ei! Carcaſſonne, was haſt Du mit Deinen Haſen gemacht?— Meinen Haſen?“ ſagte der lange Jäger, indem er in ſeinem vollen Munde einen Rebhuhnflügel verſchwinden ließ. „Es iſt wahr... Frau, was iſt aus meinen Haſen geworden?— Deinen Haſen?... ich habe ſie unſern Bedienten aufgetiſcht; ich ſagte zu ihnen: machet damit, was ihr wollet. Sie waren verdorben... es war ſchauerlich! So oft mein Mann mir etwas von der Jagd bringt, ſo iſt es immer ſtinkendes Wildpret.— Wahrſcheinlich deßwegen, weil er es alt tödtet,“ ſagt Dalbrun.—„Sie haben dieſe Nacht ſehr viel getanzt,“ ſagt Monſignard zu Mathilde. —„Nicht ſehr, mein Herr... warum?— Sie haben ein ermüdetes Ausſehen.“
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