Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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ich thue mir etwas zu gut darauf. Dieſes Mittag⸗ eſſen iſt nicht für mich, denn ich ſpeiſe in der Stadt... aber ich habe ſeit heute Morgen eine kleine Frau auf meinem Zimmer. Ich ſah ſie dieſen Morgen in aller Frühe hinaufgehen und dachte bei mir: Du haſt ſie nicht wieder heruntergehen ſehen. Das iſt Diejenige, der ich das Mittageſſen ſchicken will. Gerechter Himmel! und Sie beſtellen eines für fünf⸗ undzwanzig Franken! Wollen Sie denn dieſe junge Dame erſticken? Beruhigen Sie ſich! ſie wird da⸗ von nehmen, ſo viel ihr beliebt... ich hatte anfangs im Sinne, Sie mit dem Kellner hinaufzuſchicken, aber ſie würde eine Maſſe Fragen an Sie richten, Sie würden nicht wiſſen, was Sie antworten ſollten... es iſt beſſer, Sie gehen nicht mit hinauf. Sie wer⸗ den den Kellner auf mein Zimmer ſchicken und ihn erſuchen, der Dame, die ihm öffnen wird, ganz ein⸗ fach zu ſagen: Madame, hier iſt das Mittageſſen, das man für Sie beſtellt hat... hören Sie? Wahrhaftig, mein Herr! das iſt keine ſchwere Sache; der Speiſewirth wird zu der jungen Dame ſagen: Hier, Madame, iſt das Mittageſſen, das man für Sie beſtellt hat. Und wenn ſie andere Fragen machen ſollte, eil ſo wird der Kellner ſagen, daß er ſonſt nichts wiſſe. Ganz gut; Sie beſtellen jetzt ſogleich das Mittageſſen. Auf der Stelle, mein Herrl Schön! dann kann ich mich dahin begeben, wo man mich erwartet, und wenn zufällig dieſe kleine Dame ſich darnach erkundigen ſollte, ob Sie mich geſehen haben, ob ich heimgekommen ſei... ſo werden Sie

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