Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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und dann erlauben uns die Frauen nur zu eſſen, wenn wir jede andere Unterhaltung erſchöpft haben. Alſo zum Frühſtück!

Adhemar ließ ſich in's Café de Paris führen, ſagte ſeinem Kutſcher, er ſolle auf ihn warten, und frühſtückte dann, wie Einer, der die verlorene Zeit wieder hereinbringen will, wobei er, indem er den Coteletten die gebührende Ehre anthat, zu ſich ſagte:Dieſe arme Emmeline, die auf mich wartet! ſte hat noch nicht gefrühſtückt, und in meinem Zim⸗ mer iſt nichts zu finden... Ach! die Hälfte dieſes Apfelgelés... aber ſie iſt unwohl... ſie hatte einen Nervenanfall, und ſie darf keinen Hunger haben.

Ueberdieß iſt es ja nicht mein Fehler; aber wenn

ich jetzt wieder zu ihr ginge, ſo würde ſie mich nicht mehr fortlaſſen und ichtmöchte doch um alle Welt nicht mein Rendezvous l Madamr Bourdichon da⸗ hinten laſſen; ich muß mich alſo entſchließen, Emme⸗ line ohne Frühſtück zu laſſen... aber ich werde ihr ein kleines, artiges Mittageſſen zuſtellen laſſen, das fein, artig, ſchmackhaft genug iſt, um dieß wieder gut zu machen... Sehen wir nach der Uhr... halb zwei... laſſen wir uns in die Tuilerien führen: man muß immer der Erſte ſein beim erſten Rendez⸗ vous.