dem dicken Leibe ihres Eigenthümers, unmöglich wie⸗ der zuſammenfinden konnten; vielmehr befand ſich zwiſchen den Hoſen und der Weſte eine Kluft, welche durch ſein um den Körper herum bauſchig hervor⸗ quellendes Hemd ausgefüllt wurde. Der Künſtler wollte jedoch finden, daß das ſeinem Negligé etwas Spaniſches gebe, und ſeitdem er ſich als Figaro hatte abbilden laſſen, überredete er ſich immer, den Anblick dieſer Rolle darbieten zu müſſen. „Guten Morgen, mein lieber Nachbar,“ ſagte Herr Trouillade, indem er in Adhemars Zimmer trat;„ich hoffe, daß ich Sie nicht ſtöre... Wart, Lycoris, wart, Schlingel! ich werde ſogleich zu Dir kommen! So? biſt Du mit Deinem Frühſtück nicht zufrieden... Schwernoth! ich wünſchte, daß Du immer Sachen wie dieſe hätteſt... einen Vogel⸗ flügel à la Marengo und eine Hand voll Oliven? Ich glaube, damit ſollte ein ſo kleines Kind zufrieden ſein können!— Es ſcheint mir, Ihr Sohn ſchreit, ſeit er die Augen offen hat,“ ſagte Adhemar, indem er ſich wieder in ſein Schlafzimmer zurückbegab, wohin ihm ſein Nachbar folgte.—„O das iſt eine Gewohnheit, die ich ihm beigebracht habe, ſeit ſeine Amme mir ihn wieder brachte, und nur im Intereſſe ſeiner Stimme und ſeiner Lungenflügel. Der kleine Schlingel darf mir kein Bruſtkranker werden, das ſage ich Ihnen; mit zwölf Jahren muß er mir Robert den Teufel ſingen, wie die verſtorbene Lais Anakreon bei Polykrates ſang... Ich habe den Anſchein eines barbariſchen Vaters, allein
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