Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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ſeine Schweſter anblickend, aus;ich meine doch, wir erwarten keinen Beſuch mehr.

Adeline gibt keine Antwort, macht aber die Thüre

auf und läßt Baſtringuette herein.

Sanseravate fühlt ſich ſo ſehr ergriffen, daß er nicht ſprechen kann. Er hat im erſten Augenblick Luſt, ihr um den Hals zu fallen, bedenkt aber, daß,

wenn auch Paul nicht ihr Liebhaber ſei, das doch noch kein Beweis wäre, daß ihr Herz nicht von einer andern Empfindung beherrſcht werde.

Baſtringuette bleibt vor dem Commiſſionär ſtehen; ſie blickt ihn mit den freundlichſten Augen an und endlich, als ob ſie hätte in ſeiner Seele leſen kön⸗ nen, reicht ſie ihm mit folgenden Worten die Hand: Ich war recht eitel, Du warſt böſe, aber ich liebe Dich immer noch, und in Zukunft kannſt Du beruhigt ſein; denn ſiehſt Du, ein Weib iſt wie ein metallener Fleiſchtopf: wenn er ſchon am Feuer war, iſt er beſſer als ein neuer.

Sanscravate fällt dem großen Mädchen um den Hals und ruft aus:Damit Du Deinen Sinn nicht mehr änderſt, heirathe ich Dich! Das iſt nicht immer das beſte Mittel, entgegnet Baſtringuette lächelnd,da ich aber vor dem Eheſtand leichtſinnig war, verſpreche ich Dir es nachher nicht mehr zu ſein. Und ich nehme Dich mit in die Auvergne zu mei⸗ nem Vater, iſt Dir das recht? In die Auvergne, das will ich wohl glauben⸗ ich eſſe ja die Kaſtanien ſo gerne!

Einige Wochen ſpäter führte Paul die liebliche