Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Hierauf bittet Paul ſeinen Vater, ihm die Erlaubniß zu ertheilen, ſich auf einige Augenblicke entfernen zu dürfen. Herr Vermoncey bewilligt es unter der Be⸗ dingung, daß man ihm Adeline bringe, die er auch küſſen will, und daß Madame Desroches bei ihm bleibe, um ihm von ſeinem Sohne zu erzählen. Die alte Dame wünſchte nichts ſehnlicher.

In wenigen Sekunden ſind Sanscravate und Paul bei Adeline, welche dem Rathe ihres Bruders zufolge die kleine Elina geholt, und ihr die Veränderung von Pauls Schickſal erzählt hat. Als die beiden Freunde eintraten, fanden ſie die junge Nätherin ganz in Thränen, denn ſie befürchtete, daß ihr Ge⸗ liebter nun, da er reich geworden ſei, nicht mehr daran denke, ihr Gatte zu werden.

Paul tröſtet Elina mit Eifer, und Sanseravate ruft aus:Man muß das Eiſen ſchmieden, ſo lange es heiß iſt, und Deine Geliebte gleich Deinem Vater vorſtellen; jetzt ſchlägt er Dir nichts ab, ſpäter könnte man nicht dafür ſtehen!

Paul iſt mit dieſem Gedanken einverſtanden, aber die kleine Elina weigert ſich zu Herrn Vermoncey zu gehen, ſie zittert vor Angſt. Die ganze Beredtſam⸗ keit eines Liebhabers, Adelinens und ihres Bruders Bitten mußten aufgeboten werden, bis ſie endlich darein willigt, dieſelben zu begleiten. Endlich be⸗ ſchwichtigt man ihre Furcht und die beiden jungen Mädchen ſtanden bald darauf vor Herrn Vermoncey.

Sanscravate ſtellt ſeine Schweſter vor, deren zu⸗ gleich trauriges und beſcheidenes Weſen und ihre