Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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ich nicht ſeit einer halben Stunde mehr als hundert Franken hinausbezahlt habe? Ja, hundert Franken, ich ſage nicht zu viel; dabei bringe ich noch nicht einmal die ſilberne Uhr in Anſchlag, welche jener Herr mit dem ſchönen Backenbarte, und die echt gol⸗ denen Ohrringe, die der kleine junge Herr dort, der ſo vergnügt ausſieht und dem ich ſie für zwölf Fran⸗ ken wieder abgekauft habe, gewonnen hat. Er nimmt ſich vor, mit ſeinen zwölf Franken ſeine tugendhafte Mutter zu unterſtützen, welche ſchon ſeit ſechszig Jah⸗ ren gerne Chokolade trinken möchte... nicht wahr, kleiner, junger Mann?... Sie ſehen, er zeigt Ihnen ſeine zwölf Franken, die er an ſein Herz preßt. Ah! Sie glauben, man gewinne bei mir nie! Dieſes Spiel iſt doch ſo einfach und ohne alle Betrügerei; es hängt nur von Ihnen ab, das Biribi zu errathen! Es iſt nicht meine Schuld, wenn Sie auf eine falſche Karte ſetzen!... Ich habe ſchon enorme Summen

verloren!.. Damit will ich zwar nicht ſagen, daß

ich immer verliere, denn dann würde ich lügen; nein,

meine Herren, ich gewinne auch mitunter; allein die

Chancen ſind für Beide gleich, und wenn Sie einen ſcharfen Blick haben... wenn Sie unter den drei Karten... das iſt ſo wenig... drei... nichts als drei Karten!.. wenn Sie, ſage ich Ihnen noch einmal, unter dieſen dreien diejenige errathen, welche das Biribi iſt, ſo bin ich unfehlbar im Ver⸗ luſte, dann muß Hans⸗Peter bezahlen. Nun, meine Herren, ſo ſpielen Sie doch! Ich zahle baar aus! Ich habe volle Säcke!... Bier ſind Batzen! Es