Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

160

pen, dann läßt er ſie übrigens wieder los und weicht einen Schritt zurück, gerade als ob er gefürchtet hätte, Alberts Vater beleidigt zu haben; aber dieſer fühlt ſich gleichfalls ganz hingeriſſen, nimmt den jungen Mann bei der Hand und drückt ſie ihm innig. Freuen Sie ſich, ſagt er,freuen Sie ſich, mein Freund, Sie werden Ihr Glück machen. Wollen Sie aber ſo gut ſein und mir, bis ſich Ihre Lage guͤn⸗ ſtiger geſtaltet hat, noch eine ommiſſion machen, nämlich dieſen Brief und dieſe iſte an einen meiner Freunde beſorgen? O! Alles, was Sie wünſchen, Herr Vermoncey, ich ſtehe ganz zu Ihren Dienſten, Sie können jeder Zeit über mich verfügen. Selbſt wenn ich in eine beſſere Lage komme, werde ich Ihnen doch in jeder Hinſicht meine Ergebenheit beweiſen; mein Herz iſt dankbar, davon ſollen Sie ſich überzeugen. Paul nimmt den Brief und die Kiſte und beeilt ſich, an den Ort zu gehen, wo Herr Vermoncey ihn hinſchickt. Er beſorgt den Auftrag mit ſeinem ge⸗ wohnten Eifer, und ſein neuer Beſchützer ſagt, be⸗ vor er ihn entläßt, noch zu ihm:Ich werde Sie. nicht vergeſſen, mein Freund, ich werde mir es ange⸗ legen ſein laſſen, eine Stelle für Sie zu finden, denn

ich bin ſo lange nicht zufrieden, als ich nicht eine

Ihrer Erziehung und Ihren Manieren angemeſſene Beſchäftigung für Sie gefunden habe.

Paul drückte noch ein Mal die Gefühle ſeines Dankes gegen Herrn Vermoncey aus, und preist den Himmel, der ihm dieſen neuen Beſchützer zugeſendet hat. Jetzt fängt er an zu glauben, daß die reizenden Pläne Elina's in Erfüllung gehen können, und daß das Glück, von welchem ſie immer träumt und wo⸗ von ſie ihn ſtets unterhält, ſich einſt verwirklichen werde.

OSo