Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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heruntergeht, bei ſich:Ha, beim Teufel, das iſt zu arg! an dieſer Dame habe ich genug: letzthin eine Ohrfeige, heute einen Tritt, was würde es wohl das nächſte Mal abſetzen? Ach, ſie ärgert ſich, daß ich Albert getödtet habe; ach, ſie ſpielt die kleine Her⸗ mione und behandelt mich wie den Oreſtes, das heißt mit dem Unterſchiede, daß Oreſtes keinen Tritt auf den Hintern bekam; den hat ſie noch weiter beigefügt! Ach, du beweinſt Alberts Tod! Wohlan, um ſie zu beſtrafen, nehme ich es nicht zurück und laſſe ſie auf dieſer Meinung. Potz Kukuk, das heißt Liebesglück; ſchönen Dank! will nichts mehr davon.

Und während Tobias immer den Theil hält, auf welchen man ihn getreten hat, begibt er ſich zu A bert, um die fünfhundert Franken abzuholen, welche ihm dieſer zu leihen verſprochen hat, wodurch er für die eben erlittene Unannehmlichkeit entſchädigt zu wer⸗ den hofft.

Als er aber zu ſeinem Freunde kommt, entgegnet ihm der Diener:Herr Albert iſt vor einer halben Stunde in die Normandie abgereist. Er iſt ab⸗ gereist... hat er nichts für mich zurückgelaſſen? Nein, mein Herr.

Tobias hätte Luſt, mit dem Kopfe gegen die Wand zu rennen. Das iſt jetzt noch das Schönſte, denkt er, indem er ſich entfernt, nun habe ich nichts mehr als zwei Sous; die will ich vor den Ohren meiner Tante klingeln laſſen, damit ſie mich zum Aſſocié in ihr Geſchäft aufnimmt.

1 Paul de Kock, XXXV.