Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Mann geliebt! Sie waren ehrlos genug, ihn zu töd⸗ ten, und ſagen mir es in's Geſicht, Sie Mörder!

Tobias bleibt wie verſteinert ſtehen und ſtam⸗ melt:Aber, Madame, ich habe nur Ihren Auftrag erfüllt, Sie haben mir ja befohlen, Sie zu rächen. Das iſt nicht wahr, das habe ich nicht geſagt, und wenn ich es geſagt habe, ſo war ich närriſch, Sie hätten mich nicht anhören ſollen. Aber Ma⸗ dame. Albert tödten, einen ſo hübſchen brau⸗ nen Mann, mit ſo ſchönen Augen... verlaſſen Sie mein Haus augenblicklich, Herr Pigeonnier, entfer⸗ nen Sie ſich unverzüglich, oder ich ſtehe Ihnen nicht für den Ausbruch meines Zornes, gehen Sie, Sie Schlingel. Wie, Madame, wenn ich mich ſchlage, um Sie zu rächen. O, wie abſcheulich, ſagen, ich hätte ihn dazu.. O! gehen Sie, gehen Sie doch!

Da Madame Plays ſieht, daß ſich Tobias nicht von der Stelle bewegt, ſtößt ſie ihn heftig gegen die Thüre. Der kleine junge Mann, der beinahe umge⸗ fallen wäre, hält ſich an einem Möbel und beſinnt ſich einen Augenblick, was er thun ſolle, während deſſen hat aber die ſchöne Dame bereits die Thüre ihres Boudoirs ſelbſt aufgemacht und gibt Pigeon⸗ nier, während er ihr den Rücken zukehrt, einen Tritt auf den Hintern.

So, Du willſt nicht gehen! ſchreit ſie.

3 Damit ſtößt ſie ihn zur Thüre hinaus und ſchließt augenblicklich wieder hinter ſich zu. Nun wird Tobias auch wüthend und ſpricht, während er die Treppe