Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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Ficelle erwiedert mit Achſelzucken:Sie ſind jetzt nicht beiſammen... das iſt wahr... wer ſteht aber dafür, daß ſie nicht beiſammen geweſen ſind?... Ba⸗

ſtringuette iſt vielleicht auch in der Nähe! Ich habe

ſo meine Gedanken!.. Sieh, ich will Dir ein Bei⸗ ſpiel anführen: das iſt gerade, wie wenn eine Katze in einer Kammer Mäuſe riecht... dann kann man ſich alle Mühe geben, ſie davon zu jagen. Potz Sackerment, Johann Ficelle, Du langweilſt mich mit Deinen Beiſpielen!... Komm in's Wirthshaus; Du weißt, daß wir uns vorgenommen haben, heute luſtig zu ſein. Ich bin bereit.

Johann Ficelle zeigt, ſtatt vorwärts zu gehen, ſei⸗ nem Kameraden ein Haus auf der linken Seite der Straße und ſagt:Dort iſt er herausgekommen, der ſchöne Herr... vielleicht könnte man in dem Hauſe erfahren, bei wem er war. Du glaubſt,

Paul ſei aus jenem Hauſe herausgekommen? ſagt

Sanscravate, indem er einige S ritte auf daſſelbe zu macht.Ja, ja, ich bin es ganz gewiß... Ich ſah vor mich hin und bemerkte Niemand auf der Straße... Mit einem Male kommt Jemand zu jener Hausthüre heraus... und das war er. Sanscravate ſteht vor dem Hauſe, endlich ent⸗ ſchließt er ſich, in den ziemlich finſtern Gang hinein⸗

zugehen; er bemerkt keine Loge eines Portiers. Jo⸗

hann Ficelle folgt ſeinem Kameraden; Beide ſehen ſich

eine Weile in dem Hausgang um, und finden end⸗

lich im Hintergrunde eine finſtere ſteile Stiege. Wie wäre es, wenn wir hinaufgingen? ſagt